Morgenroutine für Kinder – stressfrei in den Tag starten

Mehr Ruhe am Morgen – ohne Schreien, Hetzen und ständiges Erinnern

Kennst du diese Morgen, an denen gefühlt schon vor 7 Uhr alles gleichzeitig passiert? 😮‍💨

Ein Kind will sich nicht anziehen.
Das andere sitzt seit zehn Minuten vor dem Frühstück.
Du suchst die Brotdose, jemand findet den zweiten Schuh nicht – und innerlich bist du eigentlich längst im Zeitdruck.

Und noch bevor der Tag überhaupt richtig begonnen hat, fühlt sich schon alles anstrengend an.

Wenn dir das bekannt vorkommt: Du bist damit wirklich nicht allein.
In vielen Familien sind genau die Morgenstunden die stressigste Zeit des Tages. Nicht unbedingt, weil so viel passieren muss – sondern weil so vieles gleichzeitig im Kopf behalten werden muss.

Wer ist schon angezogen?
Wer hat schon gegessen?
Wo ist die Trinkflasche?
Sind die Zähne geputzt?
Müssen heute Sportsachen mit?
Und warum spielt plötzlich wieder jemand im Schlafanzug auf dem Wohnzimmerboden? 😅

Die gute Nachricht ist: Es muss nicht jeden Morgen so laufen.

Eine liebevoll aufgebaute Morgenroutine für Kinder kann helfen, euren Start in den Tag deutlich ruhiger zu machen. Nicht perfekt. Nicht geschniegelt. Nicht wie aus einem Bilderbuch.

Aber machbar.
Klarer.
Und oft wirklich viel entspannter. 🤍

💛 Ein kleines Stück echtes Leben

Bei uns kam damals gefühlt alles auf einmal zusammen: ein neues Baby in der Familie – und gleichzeitig der Übergang vom Kindergarten in die Schule.

Das war wunderschön, klar. Aber eben auch ziemlich turbulent.

Plötzlich hatten wir morgens nicht mehr nur „irgendwie fertig werden“, sondern ganz neue Abläufe: ein Schulkind, das pünktlich losmusste, ein Baby mit ganz eigenem Rhythmus – und ich irgendwo dazwischen mit dem Versuch, Frühstück, Anziehen, Zähneputzen, Buszeit und meine eigenen zwei Hände sinnvoll zu koordinieren.

Und ganz ehrlich? Das hat am Anfang überhaupt nicht elegant funktioniert. 😅

Da wurde noch schnell eine Schleichlandschaft zu Ende gebaut, obwohl eigentlich längst Zähneputzen dran war. Sportsachen waren nicht da, wo sie sein sollten. Und ich stand selbst noch im Schlafanzug im Flur und dachte nur:

„Wann genau war eigentlich der Moment eingeplant, in dem ich mich fertig mache?“

Was uns gefehlt hat, war keine Motivation. Und auch keine Liebe oder Mühe. Uns hat vor allem eine klare, sichtbare Struktur gefehlt.

Genau das war der Wendepunkt.

🌈 Warum Morgende mit Kindern so oft eskalieren

Viele Eltern denken zuerst:
„Wir müssen einfach konsequenter sein.“

Aber oft liegt das Problem gar nicht daran.

Morgende kippen meistens aus ganz anderen Gründen:

  • zu viele Schritte auf einmal
  • zu wenig Zeitpuffer
  • Kinder wissen nicht genau, was als Nächstes kommt
  • Erwachsene erinnern alles mündlich und ständig
  • Geschwister bringen sich gegenseitig durcheinander
  • ein Kind ist noch müde, hungrig oder überfordert
  • abends wurde nichts vorbereitet
  • der Morgen ist insgesamt zu voll

Das Entscheidende ist: Kinder funktionieren morgens oft nicht unter Druck besser, sondern eher schlechter.

Je mehr Hektik, Diskussionen und ständiges Erinnern in der Luft liegen, desto schwerer fällt vielen Kindern genau das, was eigentlich passieren soll.

Eine gute Morgenroutine nimmt deshalb nicht nur Aufgaben ab.
Sie nimmt vor allem Unklarheit raus. ✨

🌼 Warum eine Morgenroutine für Kinder so hilfreich ist

Kinder lieben Wiederholungen – selbst dann, wenn sie gleichzeitig protestieren. 😉

Eine feste Morgenroutine gibt ihnen:

  • ✅ Orientierung
  • ✅ Sicherheit
  • ✅ Vorhersehbarkeit
  • ✅ weniger Entscheidungsmomente
  • ✅ mehr Selbstständigkeit

Und dir gibt sie:

  • ✅ weniger Stress
  • ✅ weniger ständiges Erinnern
  • ✅ weniger Diskussionen
  • ✅ mehr Überblick
  • ✅ einen ruhigeren Start in den Tag

Das Ziel ist nicht, dass morgens alles militärisch abläuft. Es geht nicht um Perfektion.

Es geht darum, einen Ablauf zu schaffen, bei dem dein Kind weiß:

Was passiert jetzt? Was kommt danach? Was ist schon geschafft?

Und genau das macht in vielen Familien einen riesigen Unterschied. 🙌

👶 Morgenroutine nach Alter – was wirklich sinnvoll ist

Nicht jede Routine passt zu jedem Kind. Was morgens hilfreich ist, hängt stark vom Alter, vom Temperament und natürlich auch von eurer Familiensituation ab.

🍼 1–3 Jahre: Kleinkinder

In diesem Alter geht es noch nicht um Selbstständigkeit im großen Stil, sondern vor allem um Wiederholung und Sicherheit.

Hilfreich sind hier:

  • kurze Abläufe
  • immer gleiche Reihenfolge
  • viel Begleitung
  • wenige Schritte
  • einfache Worte oder Bilder

Gut funktionieren oft:

  • aufstehen
  • wickeln oder Toilette
  • anziehen
  • frühstücken
  • waschen und Zähne putzen
  • Schuhe anziehen
  • losgehen

👉 Wichtig: Nicht zu viel erwarten. In diesem Alter ist Begleitung der Schlüssel.

🧒 3–6 Jahre: Kindergartenalter

Jetzt kann dein Kind schon viel aktiver mitmachen. Genau hier sind visuelle Routinen oft Gold wert.

Hilfreich sind:

  • Bilder oder Symbole
  • feste Reihenfolge
  • kleine Wahlmöglichkeiten
  • 1 bis 2 klare Eigenaufgaben

Zum Beispiel:

  • selbst ein Shirt auswählen
  • den Schlafanzug wegräumen
  • den Rucksack holen
  • beim Tischdecken helfen
  • Zähneputzen mit Bildkarte abhaken

👉 Fokus: Orientierung und Mitmachen

🎒 Ab 6 Jahren: Grundschule

Viele Kinder können jetzt schon mehrere Schritte selbstständig übernehmen – wenn der Ablauf klar ist.

Gut geeignet sind:

  • fester Morgenplan
  • Aufgaben mit Verantwortung
  • kleine Checklisten
  • selbstständiges Packen einfacher Dinge
  • klare Reihenfolgen

Zum Beispiel:

  • aufstehen und anziehen
  • Bett kurz richten
  • frühstücken
  • Zähne putzen
  • Schulranzen prüfen
  • Trinkflasche einpacken
  • Jacke und Schuhe anziehen

👉 Fokus: Selbstständigkeit und Verlässlichkeit

🛠️ So baut ihr eine Morgenroutine auf, die wirklich funktioniert

Damit eine Morgenroutine im echten Familienleben hilft, sollte sie nicht nur schön klingen – sondern praktisch umsetzbar sein.

1. Erst beobachten, dann verändern 👀

Bevor du alles neu planst, schau dir ein paar Morgende bewusst an.

Frag dich:

  • Wo hakt es immer wieder?
  • Was kostet morgens am meisten Nerven?
  • Welche Schritte dauern zu lang?
  • Wo entstehen Diskussionen?
  • Was wird ständig vergessen?

Oft liegt das Problem nicht am ganzen Morgen, sondern nur an zwei oder drei wiederkehrenden Stresspunkten.

Zum Beispiel:

  • Aufstehen dauert ewig
  • Anziehen wird diskutiert
  • Frühstück zieht sich
  • Zähneputzen geht unter
  • kurz vor dem Losgehen fehlt plötzlich noch etwas

👉 Genau da solltest du ansetzen.

2. Die Routine lieber klein halten ✂️

Ein häufiger Fehler ist, morgens zu viel hineinzupacken.

Wenn die Routine aus zwölf Einzelschritten besteht, wirkt sie schnell schwer. Besser ist ein klarer, einfacher Ablauf.

Zum Beispiel so:

  • ☀️ Aufstehen
  • 👕 Anziehen
  • 🍞 Frühstück
  • 🪥 Zähne putzen
  • 🎒 Tasche, Schuhe, Jacke
  • 🚪 Losgehen

Mehr braucht es oft gar nicht.

Je jünger das Kind, desto hilfreicher ist:
weniger Schritte, dafür klar und wiederkehrend.

3. Die Reihenfolge immer gleich lassen 🔁

Kinder profitieren enorm davon, wenn Abläufe nicht jeden Tag anders sind.

Wenn nach dem Frühstück mal gespielt wird, mal direkt Zähne geputzt wird und mal noch ferngesehen wird, entsteht schnell Unklarheit.

Eine feste Reihenfolge hilft oft viel mehr als ständiges Ermahnen.

Zum Beispiel:

Aufstehen → Anziehen → Frühstück → Bad → Schuhe → Los

Das klingt simpel, ist aber oft der eigentliche Schlüssel. 🔑

4. Sichtbar machen statt dauernd sagen 👀

Einer der größten Gamechanger im Familienalltag ist, Abläufe sichtbar zu machen.

Denn zwischen
„Zieh dich bitte an“,
„Hast du die Zähne schon geputzt?“
„Denk an deine Tasche!“
und einem sichtbaren Ablaufplan liegt ein riesiger Unterschied.

Wenn dein Kind sehen kann, was dran ist, wird aus dem ständigen Erinnern oft viel mehr Eigenorientierung.

Geeignet sind zum Beispiel:

  • Bildkarten
  • Symbole
  • kleine Checklisten
  • Whiteboard
  • Routineplan an der Wand oder am Schrank

Gerade jüngere Kinder reagieren auf visuelle Abläufe oft viel besser als auf reine Ansagen. 🌈

5. Am Abend vorbereiten 🌙

Ganz ehrlich: Das ist einer der Punkte, die morgens am meisten retten können. 😅

Was am Abend schon vorbereitet ist, muss morgens nicht unter Zeitdruck entschieden oder gesucht werden.

Besonders hilfreich:

  • Kleidung rauslegen
  • Tasche oder Schulranzen packen
  • Sportsachen bereitlegen
  • Brotdosen-Zutaten prüfen
  • Trinkflasche sauber hinstellen
  • wichtige Zettel an einen festen Ort legen

Schon 10 Minuten Vorbereitung am Abend können morgens gefühlt 30 Minuten Stress sparen.

6. Zuständigkeiten klar machen 🤝

Vor allem in Familien mit mehreren Kindern oder zwei Erwachsenen ist das wichtig.

Nicht nur „morgen früh noch alles machen“, sondern konkret:

  • Wer macht die Brotdose?
  • Wer begleitet beim Anziehen?
  • Wer bringt welches Kind wohin?
  • Wer denkt an Sporttage, Zettel oder besondere Termine?

Sobald etwas nur „kurz besprochen“ statt klar festgelegt wurde, wird es morgens schnell chaotisch.

👉 Ein fester Ort für Infos und klare Zuständigkeiten entlasten enorm.

7. Nicht alles auf einmal ändern 🌱

Wenn eure Morgen gerade schwierig sind, musst du nicht sofort das perfekte System bauen.

Oft reicht es, erstmal einen einzigen Bereich zu verbessern.

Zum Beispiel:

  • nur die Reihenfolge klären
  • nur das Anziehen vereinfachen
  • nur das Abend-Vorbereiten einführen
  • nur einen visuellen Plan nutzen

Kleine Veränderungen sind oft nachhaltiger als ein riesiger Neustart.

🌿 So kann eine entspannte Morgenroutine konkret aussehen

Hier einmal ein realistisches Beispiel für ein Kindergartenkind:

Beispiel: Morgenroutine für Kinder von ca. 3–6 Jahren

6:30 Uhr – Aufstehen mit ruhigem Start
6:35 Uhr – Kuscheln, Licht an, in Ruhe ankommen
6:40 Uhr – Anziehen
6:50 Uhr – Frühstück
7:10 Uhr – Zähne putzen und waschen
7:20 Uhr – Rucksack holen, Schuhe und Jacke anziehen
7:30 Uhr – Losgehen

Wichtig ist nicht, dass diese Zeiten bei euch genauso aussehen. Viel wichtiger ist die Frage:

👉 Welche Reihenfolge passt zu eurem Alltag – und kann jeden Morgen ähnlich bleiben?

😵‍💫 Typische Morgenprobleme – und was wirklich hilft

Hier steckt oft der größte praktische Unterschied. Deshalb schauen wir uns die häufigsten Stolperfallen einmal ganz konkret an.

👉 Mein Kind will morgens nicht aufstehen

Das ist oft kein Trotz, sondern schlicht Müdigkeit oder Überforderung beim Übergang vom Schlaf in den Tag.

Was helfen kann:

  • früher schlafen statt morgens mehr Druck
  • sanfter Start mit Licht, Kuscheln oder leiser Stimme
  • immer gleiches Weckritual
  • nicht sofort fünf Anweisungen hintereinander geben
  • erst ankommen lassen, dann loslegen

💡 Praxis-Tipp:
Sag nicht direkt: „Steh auf, zieh dich an, wir müssen los!“
Sondern eher: „Guten Morgen, wir kuscheln kurz und dann geht’s ans Anziehen.“

👉 Mein Kind trödelt beim Anziehen

Trödeln hat oft mit Überforderung, Müdigkeit oder fehlender Entscheidungshilfe zu tun.

Was helfen kann:

  • Kleidung am Abend rauslegen
  • nur zwei Auswahlmöglichkeiten geben
  • Reihenfolge vereinfachen
  • keine Nebenschauplätze offen lassen
  • erst anziehen, dann spielen

💡 Praxis-Tipp:
„Möchtest du heute das blaue oder das grüne Shirt?“
Das gibt Mitbestimmung, ohne alles ausufern zu lassen.

👉 Mein Kind spielt plötzlich wieder, statt sich fertig zu machen

Das ist super typisch. Kinder wechseln morgens schnell wieder ins Spiel, wenn der nächste Schritt nicht klar genug ist.

Was helfen kann:

  • klare Reihenfolge
  • sichtbarer Ablauf
  • Spiel erst nach bestimmten Schritten
  • kurze, ruhige Erinnerung statt Diskussion
  • Übergänge ankündigen

💡 Praxis-Tipp:
„Erst anziehen und frühstücken, danach ist noch Zeit für 5 Minuten Spielen.“

👉 Beim Frühstück vertrödelt sich alles

Manche Kinder essen morgens langsam. Manche sind noch nicht hungrig. Manche reden, schauen, träumen – und plötzlich rennt die Zeit.

Was helfen kann:

  • Frühstück möglichst einfach halten
  • nicht zu viele Optionen anbieten
  • genug Zeit einplanen
  • Frühstück vorbereiten
  • prüfen, ob dein Kind morgens überhaupt viel essen kann

💡 Praxis-Tipp:
Nicht jeder Morgen braucht ein großes gemütliches Familienfrühstück. Manchmal hilft ein kleines, unkompliziertes Frühstück viel mehr als ein hoher Anspruch, der nur Druck erzeugt.

👉 Zähneputzen wird ständig vergessen oder diskutiert

Das ist ein absoluter Klassiker.

Was helfen kann:

  • Zähneputzen fest an denselben Platz in der Reihenfolge setzen
  • visuell sichtbar machen
  • nicht jeden Tag neu verhandeln
  • Routine statt Erinnerungs-Marathon

💡 Praxis-Tipp:
Wenn nach dem Frühstück immer direkt Bad dran ist, wird Zähneputzen viel eher Teil des Ablaufs als ein Extra-Punkt.

👉 Geschwister bringen sich gegenseitig durcheinander

Auch das ist total normal.

Was helfen kann:

  • gleiche Grundstruktur, aber nicht exakt gleiche Anforderungen
  • ein Kind nach dem anderen begleiten
  • jedem Kind eine klare nächste Aufgabe geben
  • Streitpunkte morgens möglichst klein halten
  • nicht alles gleichzeitig lösen wollen

💡 Praxis-Tipp:
Überleg dir bewusst: Welches Kind braucht morgens mehr Begleitung? Und welches schafft schon kleine Schritte allein?

👉 Ich selbst bin morgens schon gestresst

Darüber wird viel zu selten gesprochen. 🤍

Denn selbst die beste Kinder-Routine hilft nur begrenzt, wenn du morgens innerlich schon auf Alarm läufst.

Was helfen kann:

  • lieber weniger vornehmen
  • den Abend besser nutzen
  • realistischere Zeiten planen
  • nicht erst im letzten Moment losmüssen
  • deine eigenen ersten Schritte vereinfachen

💡 Praxis-Tipp:
Frag dich nicht nur: „Wie kriege ich die Kinder morgens besser durch?“
Sondern auch: „Was würde mich morgens 10 % entlasten?“

Manchmal ist genau das der größte Hebel.

👨‍👩‍👧‍👦 Morgenroutine in verschiedenen Familiensituationen

Jede Familie ist anders. Deshalb darf auch die Routine unterschiedlich aussehen.

👶 Mit Baby und älterem Kind

Hier hilft oft:

  • das größere Kind besonders klar durch die Routine führen
  • möglichst viel am Abend vorbereiten
  • wenige Diskussionspunkte
  • sichtbare Schritte für das ältere Kind

Denn du kannst morgens nicht gleichzeitig alles perfekt begleiten.

🧒 Bei mehreren Kindern

Hier lohnt sich:

  • gleiche Grundstruktur
  • individuelle Aufgaben pro Kind
  • klare Übergänge
  • Zuständigkeiten zwischen Erwachsenen gut absprechen

🕒 Wenn morgens alles sehr früh starten muss

Dann ist Reduktion der Schlüssel:

  • weniger Auswahl
  • weniger Zusatzschritte
  • Frühstück vereinfachen
  • Kleidung und Taschen abends fertig
  • Abläufe maximal klar halten

🌪️ Wenn dein Kind sehr sensibel oder schnell überfordert ist

Dann helfen oft:

  • besonders ruhige Übergänge
  • wenig Sprache auf einmal
  • klare Bilder
  • feste Rituale
  • weniger Druck, mehr Vorhersehbarkeit

⚠️ Typische Fehler bei der Morgenroutine

Damit eure Morgenroutine nicht nach drei Tagen wieder scheitert, lohnt es sich, diese Stolperfallen zu kennen:

❌ Zu viele Schritte

Wenn morgens alles gleichzeitig erledigt werden soll, überfordert das viele Kinder.

Besser: wenige, klare Punkte.

❌ Zu viel reden und erinnern

Wenn du alles ständig wiederholen musst, wird der Morgen für alle anstrengend.

Besser: sichtbar machen statt dauernd sagen.

❌ Zu hohe Erwartungen

Nicht jede Familie schafft ruhige Bilderbuch-Morgende. Das ist okay.

Besser: alltagstauglich statt perfekt.

❌ Keine Vorbereitung am Abend

Dann beginnt der Tag sofort mit Suchen, Entscheiden und Improvisieren.

Besser: kleine Abendroutine einbauen.

❌ Routine ständig ändern

Wenn jeder Morgen anders läuft, fehlt Orientierung.

Besser: feste Reihenfolge über mehrere Tage beibehalten.

❌ Zu wenig Zeitpuffer

Wenn alles auf Kante geplant ist, reicht ein verlorener Schuh für kompletten Stress.

Besser: lieber 10 Minuten Luft einbauen.

🧡 Unser größter Gamechanger: ein visueller Morgenplan

Was bei uns wirklich viel verändert hat, war ein sichtbarer Morgenroutineplan.

Dadurch war nicht mehr alles nur in meinem Kopf oder in meinen Ansagen. Die Kinder konnten selbst sehen:

  • ✅ Was ist schon geschafft?
  • ✅ Was kommt als Nächstes?
  • ✅ Was fehlt noch?

Und plötzlich wurde aus
„Hast du schon …?“
„Denk bitte noch an …“
„Jetzt mach doch endlich …“

viel öfter einfach:

„Ah, jetzt ist Zähneputzen dran.“

Gerade für Kinder, die gern den Überblick verlieren, sich leicht ablenken lassen oder schnell ins Spielen abtauchen, ist das unglaublich hilfreich.

🛍️ Unser Tipp für entspanntere Morgen: Routineplaner für Kinder

Genau aus diesem Grund liebe ich visuelle Routinen im Familienalltag so sehr. Sie helfen nicht nur Kindern, sondern oft der ganzen Familie.

Wenn du dir dafür eine schöne, alltagstaugliche Unterstützung wünschst, schau dir gern meinen Routineplaner für Kinder an. 💛

Er ist dafür gedacht, Abläufe sichtbar zu machen und Kinder liebevoll durch Morgen, Nachmittag und Abend zu begleiten – ohne Druck, aber mit mehr Klarheit und Orientierung.

Er kann euch helfen bei:

  • festen Morgenabläufen
  • mehr Selbstständigkeit
  • weniger Diskussionen
  • klaren nächsten Schritten
  • mehr Ruhe im Familienalltag

👉 Hier kannst du meinen Routineplaner für Kinder anschauen!

✅ Checkliste: So wird eure Morgenroutine leichter

Morgenroutine-Checkliste für Familien

  • ☐ feste Reihenfolge statt täglichem Improvisieren
  • ☐ möglichst wenige Schritte
  • ☐ Kleidung am Abend vorbereitet
  • ☐ Tasche oder Schulranzen rechtzeitig gepackt
  • ☐ Frühstück einfach gehalten
  • ☐ Zähneputzen fest eingeplant
  • ☐ visuelle Unterstützung genutzt
  • ☐ kleine Wahlmöglichkeiten statt endloser Diskussionen
  • ☐ etwas Zeitpuffer eingebaut
  • ☐ Erwartungen realistisch gehalten

Schon wenn du davon nur zwei oder drei Punkte umsetzt, kann sich euer Morgen deutlich leichter anfühlen. 💛

💡 Hilfreiche Dinge für eine entspanntere Morgenroutine

 

Was uns im Alltag helfen kann:

Hinweis:
Manchmal sind es gar nicht die großen Veränderungen, sondern die kleinen sichtbaren Helfer im Alltag, die morgens den entscheidenden Unterschied machen. 💛

❓FAQ – Häufige Fragen zur Morgenroutine mit Kindern

Ab wann macht eine Morgenroutine Sinn?

Schon im Kleinkindalter. Je jünger das Kind, desto einfacher und begleiteter sollte die Routine sein.

Was tun, wenn mein Kind nicht mitmacht?

Nicht gleich alles infrage stellen. Routinen brauchen Zeit. Lieber klein anfangen und erstmal wenige, klare Schritte festigen.

Wie lange dauert es, bis eine Morgenroutine funktioniert?

Oft merkt man nach ein bis zwei Wochen schon eine Veränderung – vorausgesetzt, die Routine ist einfach und wird möglichst gleich umgesetzt.

Braucht jedes Kind einen festen Plan?

Nicht zwingend. Aber viele Kinder profitieren sehr davon, wenn Abläufe sichtbar und wiederkehrend sind.

Was ist wichtiger: Uhrzeit oder Reihenfolge?

Meist ist die Reihenfolge wichtiger. Sie gibt Orientierung, auch wenn die genauen Zeiten mal schwanken.

Was, wenn morgens trotzdem Chaos ist?

Dann ist die Routine nicht automatisch gescheitert. Oft hilft es, sie kleiner, klarer und realistischer zu machen.

💬 Fazit: Nicht perfekt – aber deutlich leichter

Eine Morgenroutine für Kinder macht den Alltag nicht magisch stressfrei. Und sie sorgt auch nicht dafür, dass nie wieder jemand im Schlafanzug mit einem Spielzeug unterm Tisch sitzt. 😉

Aber sie kann genau das verändern, was Morgende oft so anstrengend macht:

  • ständiges Erinnern
  • unklare Abläufe
  • Diskussionen
  • Hektik
  • das Gefühl, alles gleichzeitig im Kopf behalten zu müssen

Ein guter Morgen beginnt nicht mit Perfektion. Sondern mit Klarheit, Wiederholung und einem Ablauf, der zu eurem echten Leben passt. 🤍

Fangt klein an.
Macht es einfach.
Probiert aus, was euer Kind wirklich braucht.

Denn manchmal ist ein entspannterer Morgen nicht das Ergebnis von „mehr schaffen“ – sondern von weniger Chaos, weniger Druck und mehr Struktur. ☀️

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